Direkt zum Hauptbereich

Moriarty – Folge 00: Perlen des Todes (Hörspiel im Free Stream mit Andreas Fröhlich in der Hauptrolle)

Als 'Maritim' im März 2016 das erste Hörspiel der Serie 'Oscar Wilde & Mycroft Holmes' veröffentlichte, ahnte wohl niemand – inklusive dem Verlag selbst – wie groß der Crossover-Kosmos mit Bezug zu 'Sherlock Holmes & Co.' werden würde, für den damals der Grundstein gelegt wurde. Wer dabei lang auf sich warten ließ, war ... James Moriarty!

Anfangs wurden Oscar Wilde & Mycroft Holmes, die ungleichen Sonderermittler der Krone, nicht vom berühmt-berüchtigten Verbrecher in Atem gehalten, sondern vor allem vom geheimnisvollen Zirkel der Sieben.

Doch seit 2020 hat auch Professor James Moriarty eine eigene Hörspielserie, in deren Verlauf er auch auf das mehr oder im Fall des korpulenten Mycroft weniger dynamische Duo und natürlich Sherlock Holmes (gesprochen von Charles Rettinghaus) trifft.

Der Originalautor Arthur Conan Doyle ließ seinen Meisterdetektiv Sherlock Holmes interessanterweise nur in 'Das letzte Problem' Moriarty tatsächlich Auge in Auge gegenübertreten. Ansonsten wurde sein genialer Gegenspieler nur erwähnt.

Tod im Gasthaus? Auftritt: Moriarty!

Das gab Marc Freund die Chance, sich ihr erstes Aufeinandertreffen in 'Perlen des Todes' auszumalen. Erstmals am 25.09.2020 als Folge 55 bei 'Sherlock Holmes & Co.' veröffentlicht, wird der Auftakt zu 'Moriarty' nun auch als Free Stream bei Youtube angeboten (öffnet in neuem Fenster).

Als Inspektor Geoffrey Stafford von Scottland Yard zu einem Mordfall in einem Gasthaus beordert wird, hat er Sherlock Holmes und Dr. Watson dabei, mit denen er zur Feier eines erfolgreich abgeschlossenen Falls zu Abend gegessen hatte.

Der Ermordete hatte zuvor sein Zimmer mit einer Perle bezahlt. Geistesgegenwärtig lässt ein zufällig vor Ort befindlicher Polizist erst einmal niemanden raus aus dem Gasthaus. Dafür kommt ein weiterer Gast rein: Moriarty (gesprochen von Andreas Fröhlich)!

Auftakt mit Mord in Serie

Natürlich befragt Sherlock Holmes auch ihn zum Mordfall. Und es gibt tatsächlich eine Verbindung zu dem Mann, der sich Mister West nannte: „Er hatte mir etwas anzubieten. Etwas von gewissem Wert!“

Anscheinend wollte Moriarty als Geschäftsmann und Sammler Perlen von ihm kaufen. So weit, so gut! Doch dann entwickelt sich dieser Fall in eine Richtung, mit der wohl niemand gerechnet haben dürfte ...

Wer übrigens danach Blut geleckt hat, kann schon auf weitere Folgen von 'Moriarty zwischen Genie und Verbrechen' zurückgreifen:

  1. Das Rätsel der Marie Celeste (veröffentlicht am 25. September 2020)
  2. Die Wiege des Verbrechens (veröffentlicht am 27. November 2020)
  3. Die Beale-Papiere (veröffentlicht am 19. Februar 2021)
  4. Teuflische Jagd (veröffentlicht am 4. Juni 2021)
  5. Gefährliches Erbe (veröffentlicht am 25. März 2022)
  6. Böses Erwachen (veröffentlicht am 27. Mai 2022)
  7. Dunkle Geheimnisse (veröffentlicht am 12. August 2022)

P.S.: Fragen dazu? Dann gerne kommentieren! Und wenn dir der Artikel so gut gefallen hat, dass du dafür ein paar Cent übrig hast, gerne hier überweisen (öffnet in neuem Fenster): Paypal.me/popshottie

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

GRËUL – Hörspiel mit 1. Staffel als Free Stream (mit u.a. Bjarne Mädel, Axel Prahl und Matthias Koeberlin)

Im fiktiven Zirnertal verschwindet eines Tages die Tochter des Schmieds Ulrik (gesprochen von Matthias Koeberlin). Hat das GRËUL sie geholt, das vielleicht doch nicht nur ein Monster aus einem Schauermärchen ist – oder steckt was ganz anderes dahinter? Mit über drei Dutzend Sprecher*innen ist das Ensemble bei diesem Hörspiel von Stuart Kummer und Edgar Linscheid so groß aufgestellt, dass da natürlich so einige Leute Geheimnisse im heidnischen Dorf und im nahen Kloster haben. Dabei sind viele Rollen dieser im Mittelalter angesiedelten Fantasy-Serie prominent besetzt. Die Abtei wird von Aegidius geleitet, der von Rainer Bock gesprochen wird. Im Dorf hat dagegen Axel Prahl als Lambrecht das Sagen. Bruder Severin Dornberger wird gesprochen von Anton von Lucke. Mit ihm kommt ein aufklärerischer Geist ins Zirnertal. Unter anderem hat er ein Vergrößerungsglas dabei und erwähnt dessen „Entdecker“ Roger Bacon. Vorsicht Mädel, im Hörspiel warten Gräueltaten auf dich! Bjarne Mädel spielt den Z...

Titania Medien – 6. Gruselhörspiel mit den Hargreaves für 2021 angekündigt

Im Booklet zu Folge 162, 'Das gemiedene Haus' (Kritik in neuem Fenster öffnen) , erstreckte sich die Vorschau nur bis zur 167. Doch nun hat 'Titania Medien' angekündigt, was uns danach erwartet: Die 168 wird 'Das tote Brügge' sein, die 170 'Eine wahre Vampir-Geschichte'. Und bei 169 gibt es ein Wiedersehen mit dem übersinnlichen Ermittler-Duo Alwyne und Colin Hargreaves!     'Ein Heim für Oscar' ist dann bereits der sechste Fall, den das Paar in der Hörspielreihe 'Gruselkabinett' von 'Titania Medien' lösen muss. Das erste Mal traten die zwei in der Geschichte 'Heimgesucht' auf. Diese beruht auf der Vorlage 'The Haunted Woman' des Autors Georg Allen Upward, der 1926 in Dublin Selbstmord begangen hat. Angeblich, weil der 63-jährige nicht darüber hinweg kam, dass Georg Bernard Shaw im Gegensatz zu ihm einen Nobelpreis für Literatur gewonnen hatte. Ihren ersten Auftritt hatten der Spuk-Experte und seine Sekretärin all...

Vom Kassettenkind zum Piraten: Wie veraltete Strukturen die Hörspiel-Fans vertreiben

Die deutsche Hörspielbranche hat ein grundlegendes Problem, das sich nicht auf die Qualität der Produktionen, sondern auf die Art und Weise bezieht, wie diese dem Publikum präsentiert werden. Während die Nachfrage nach Hörspielen und Hörbüchern boomt, kämpfen Fans mit einem unübersichtlichen und fragmentierten Markt. Der Kern dieses Problems ist die mangelnde Auffindbarkeit und das Fehlen einer offiziellen, zentralen Datenbank – ein Gastbeitrag von ZeroDot1. Ein fragmentiertes digitales Labyrinth Im Gegensatz zu anderen Medienbranchen, in denen zentrale Plattformen die Norm sind (man denke an die 'IMDb' für Filme oder 'Discogs' für Musik), existiert für Hörspiele im deutschsprachigen Raum kein vergleichbarer, verlagseigener Hub. Die Verlage verteilen ihre Inhalte über eine Vielzahl von Plattformen wie Spotify, Amazon Music, Apple Music, Audible oder eigene Webshops. Für den Hörer bedeutet das: Um das Angebot zu überblicken, muss er unzählige Apps und Webseiten durchsuc...