Letztes Jahr entdeckte ich in einem der Medienpoints vom Kulturring Berlin das Hörbuch 'Sherlock Holmes und die tanzenden Männchen'. Von den rund 60 Fällen, die Arthur Conan Doyle seinen Meisterdetektiv lösen ließ, dürfte es einer der unbekannteren sein. Umso erstaunlicher – und erfreulicher – dass sich neben einigen anderen Interpretationen (auch) die Deutsche Bahn dieser Geschichte angenommen hat. Warum sich die Bahn gerade für dieses Rätsel entschieden hat, wird wohl ihr Geheinmis bleiben. Immerhin fährt der geniale Kriminalist mit seinem getreuen Helfer Dr. Watson im Zug von London nach Norfolk, um das sich in Geheimbotschaften ankündigende Drama zu verhindern. Hilton Cubitt hatte um Holmes' Hilfe gebeten, weil er sich keinen Reim darauf machen konnte, was die Nachrichten bedeuten sollten, die nur aus Zeichnungen von tanzenden Männchen bestanden. Doch wenn es einem gelingen könnte, den Code zu knacken, dann wohl Holmes. Seinen Anspruch dabei bringt er gerne ganz kla...
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